Mittwoch, 17. Dezember 2014

Umzug- es wird ein wenig dauern!




Meine Lieben und wunderbaren, treuen Yoginis, Yogis und alle anderen Menschen,

Ihr werdet wohl etwas länger nicht in den Genuss meiner Posts auf dieser  Seite kommen, weil ich momentan dabei bin, die wunderbare Welt des Yoga umzustrukturieren.
Das Schreiben soll mein Hauptstsandbein werden und dies bedarf einiger Geduld, Selbstliebe und Zeit.

Ich lasse von mir hören, wenn es soweit ist.

Auf meiner Facebookseite werde ich Euch weiter aktiv begleiten und natürlich mit Euch kommunizieren. Ich freue mich auf Euch.



Samstag, 29. November 2014

Gewinne vegane Schokolade zum selber machen von Chocqlate

Noch kein Weihnachtsgeschenk? Oder hast Du vielleicht vergessen, Dich selbst zu beschenken?

Bis zum 06.12.2014 kannst Du eine Box mit Schokolade zum selber machen gewinnen.

Was ist das?


Hersteller der veganen Wunderbox ist das junge Startup Unternehmen Chocqlate  .
Aus fünf Grundzutaten könnt Ihr Eure Schokolade herstellen.

Die Schokolade besteht zu 75% aus Kakao, ist vegan und laktosefrei.

Beeindruckend ist die aktuelle Crowdfounding Aktion.

Wenn das Ziel von 10000 Euro erreicht wird, soll ein Kakaobauer in Panama, von dem das Team ihre Kakaobohnen bezieht, eine Biozertifizierung erhalten.

Bitte schaut Euch die Aktion an:   http://www.oneplanetcrowd.com/de/project/77131

Wie kannst Du die tolle Box gewinnen?

Hinterlasse hier oder auf Facebook einen Kommentar, teile oder like den Beitrag.
Am Nikolaustag werde ich den Gewinner ziehen.

Falls Du nicht gewinnst, ist die Crowdfounding Aktion eine tolle Idee für Weihnachtsgeschenke.

Viel Glück.


Freitag, 28. November 2014

Foodporn Kekse ohne Milch, Eier und Butter

Meine Lieben,


wie versprochen kommt hier das Rezept für meine himmlischen und kalorienbombigen Weihnachtskekse.
Den Laktoseintoleranten und Veganern unter Euch muss ich leider direkt beichten, dass in der Zartbitterkovertüre Molkepulver ist.


Man nehme denn nun:

- 250 Gramm Margarine
- 100 Gramm dunkle Kovertüre
- 250 Gramm Zucker
- 2 Prisen Meersalz
- 400 Gramm Mehl
- 4 EL Kakaopulver
- 1 Packung Kokosraspeln

Und dann so

Bräune die Margarine in der Pfanne etwas.
Die Hälfte der Kovertüre in die warme Margarine bröseln.
Dann  beides in eine Schüssel geben und im Kühlschrank fest werden lassen.
Rausnehmen und mit Zauberstab oder Mixer schaumig schlagen.

Mehl und Kakaopulver auf die schaumige Masse sieben.
Salz rein, kneten und zu einer Kugel formen.
Diese dann für 1,5 Stunden in Frischhaltefolie im Kühlschrank lassen.

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Masse auf dem ganzen Backblech wie einen Pizzateig ausbreiten.
Mit einem scharfen Messer in kleine Vierecke schneiden. Je nach Wunschkeksgröße.

15-18 Minuten backen. 30 Minuten abkühlen lassen.

Restliche Kovertüre in Wasserbad warm werden lassen.
Kokosraspeln in eine Schüssel.
Dann eine Seite der Kekse erst in die Kokosflocken, dann in die Kovertüre tunken.

Viel Spaß und guten Appetit!






Samstag, 22. November 2014

Skandal ! Yogini mit Suizidgedanken


..... Dies war die Schlagzeile in meinem Kopf. 

Ich kann nie wieder Yoga unterrichten. Das geht nicht, wenn man einmal so tief in den Abgrund geblickt hat. Ich kann nie wieder authentisch eine lebensbejahende Einstellung verkörpern und unterrichten.

BULLSHIT. 

Das denke ich hier, jetzt und heute darüber.

In den letzten Tagen ist mir vermehrt in Internetforen das Thema Suizid begegnet. Von betroffenen Angehörigen, Menschen mit Suizidgedanken und dem Wunsch, es endlich zu tun.
In dem letzten halben Jahr wollte ich sterben. Täglich. Ich habe mir vorgestellt, wie ich es tun würde und konnte nicht 
genug bekommen von der Vorstellung der Stille, die dann endlich eintreten würde. Diese Gedanken haben es mir in dieser Zeit verwehrt, Yoga zu praktizieren  geschweigedenn zu unterrichten.

Shiva der Zerstörer

In den letzten Jahren habe ich immer wieder um die selben Dinge gebetet. Um eine tolle Familie und darum, mit meinem Freund und Hund zusammen leben zu können. 

Bitte Shiva, transformiere 

Nun hatte ich eine Beziehung, die der Horror war, keinen Kontakt zur Familie und mich nur in alten Mustern bewegt. Ich war gierig danach, anderen zu helfen und emsig wie ein Trüffelschwein auf der Suche nach Personen, die meine Hilfe gebrauchen konnten. In meinem Job als Sozialarbeiterin verlor ich mich total.
Mein Herz wollte immer Schreiben und Yoga unterrichten. Meine Angst, davon nicht leben zu können, lies mich aber weiterhin 8 Tage die Woche schuften, damit ich möglichst wenig spürte.
Ich habe also zu Shiva um Veränderung gebeten und nichts geändert.
Dann der Knall, der Zusammenbruch, nach dem ich alles loslassen musste. Job, Stadt, Unabhängigkeit, Kontrolle. Alles, worauf ich so hart hingearbeitet habe.

In diesem Zustand war mein Wunsch zu sterben riesig und die Vorstellung noch dieses letzte bisschen Kontrolle zu haben, war fast schon wieder ein Grund, um weiter zu leben.

Warum ich noch da bin?

Ich schätze, dass tief in mir drin doch ein Teil ist, der glaubt, hofft und weiß, das das Leben schön sein kann, wenn man auf sich achtet.
Außerdem denke ich, dass jede Seele alles einmal erleben möchte. Auch Leid, Trauer und Verzweiflung.
 
Ok, lieber Gott, ich nehme die challenge an

Irgendwann kam der Moment, als ich anfing zu denken, dass ich die Prüfungen, die mir auferlegt werden, annehmen werde. Mein Glaube an das Universum, Gott, oder eine Göttin ist offensichtlich so stark, dass ich nicht aufgeben werde und ab jetzt dankbar für die Herausforderung bin. Das Universum möchte, dass es mir gut geht. Die Frage ist nun eher, ob ich bereit bin, alle Angst, Selbsthass und das ewige Drama in in ihren puren Formen zu spüren und dann loslassen kann.
Kein Betäuben mehr mit Drogen, Arbeit oder im Helferinnenmodus.

Ich spüre, dass ein neuer Wind weht. Ich muss nur meine Verletzlichkeit zulassen und mein Verhalten meiner Konstitution nach ausrichten. 

Ruhe.Schreiben.yoga.
Das ist mein Weg.

Warum ich denke, dass ich trotz all der Ängste und dunklen Gefühle wieder Yoga unterrichten werde?

Ich weiß, dass ich eine gute Yogalehrerin bin. Das weiß ich wirklich. 
Trotz all der Abgründe und Schatten weiß ich, dass ich, wenn ich Yoga unterrichte, zum Kanal für das göttliche werde. Ich kann meine Schüler gut korrigieren, bestärken, verstehen, motivieren und inspirieren. Und das alles, obwohl ich selber nicht ganz heile bin. 
Und Hand aufs Herz, Ihr Yogis, Yoginis und Yogaleherer. Wer von uns ist denn heile? Wir alle suchen doch!
Wer ist denn schon nicht zum Yoga und über die körperlichen Übungen hinaus bis zu einer tiefen Spiritualität gelangt, der sich passend in die Zeit und Gesellschaft gefühlt hat.

Ich bin nicht vollkommen. Wenn ich mich wieder ein wenig erholt habe, bin ich wieder Lehrende auf der Matte. 

Sat nam




Freitag, 14. November 2014

Du darfst, also erlaube Dir

Was ich alles tun und lassen darf,
grenzt für mich an ein Wunder.

Ich darf NEIN sagen,
weinen und klagen.

Ich darf mich freuen, 
nehmen ohne zu bereuen.

Ich darf schenken und nehmen,
mich nach Erfolg und Reichtum sehnen.

Ich darf tanzen, lachen springen
und aus ganzem Herzen Mantras singen.

Ich darf sagen, wonach mir ist,
in den Spiegel schauen und denken
"es ist richtig, wie Du bist."

Ich darf sauer sein und Grenzen ziehen,
Dinge aushalten und fliehen.

All das darf ich,
Spüren kann ich's nicht.
All das darf ich und es ist für mich unglaublich.
Wer ist der Mensch, der mir all das erlauben kann?

Das kann nur ich!

Foto: Dirk Paeschke http://www.kostenlos-fotos.de


Dienstag, 11. November 2014

Moksha Devi Sunshine bringt Sonne in die Yogawelt

Vor kurzem bin ich über ein Facebook Vernetzungsspiel von Mimi St. Clair über einige Umwege auf die Seite von Devi Moksha Sunshine gestoßen.

Moksha Devi, wer ist das?


Ich kenne sie nicht persönlich, aber ich verfolge Ihre Wege im Internet.
Sie ist eine Yogalehrerin mit einer
riesigen Liste an Aus- und Weiterbildungen.
Sie schreibt ehrlich darüber, wieviel Kraft und Transformationsprozesse sie auf Ihrem Weg als Yogini und Mensch aufbringen und durchleben musste. 
In einer Yogawelt, in der im Moment so viel über Spiritualität, Traditionen und Gurus  hergezogen wird, sind die Texte und die Ehrlichkeit, die sie Ausstrahlt, ein echter Lichtblick. 

Devi im Herzen 


Als große Verehrerin der göttlichen Mutter, Energie und in großer Dankbarkeit dafür, eine Frau zu sein, ist mir dieser Text von Ihr sofort ins Herz gegangen. Ich mache mir viele Gedanken um die weibliche Kraft und wie sie behandelt wurde und wird. 
Schaut Euch den Text an und lasst Euch verzaubern 

DIE MÜDE FRAU

sie hat alles gegeben. ihr ganzes herz, ihre ganze liebe. sie hat sich hingegeben, ihren körper ihre seele, ihr ganzes wesen. zum wohle der kinder, der liebe. sie wurde missachtet, verfolgt, ausgezogen, gesteinigt und auf dem scheiterhaufen verbrannt. sie wurde als hure beschimpft und als hexe verfolgt. doch die kraft in ihr hat sie wieder auf die beine gestellt. sie hat ihr herz noch weiter aufgerissen. durch ihre brüste wurde jeder gestillt aus ihrem bauch heraus wurde jeder mensch geboren. doch nie schien es genug zu sein, denn in ihrer grösse wurde sie eine bedrohung. über all die jahrtausende ist sie müde geworden um die liebe zu betteln. um die anerkennung des mannes zu kämpfen. 

sie wollte nie ihre weiblichkeit vernachlässigen und mit einem männerherz in den kampf zu ziehen. sie wollte nie vergessen wer sie ist, woher sie kommt und dass die bedingungslose liebe ihre wahre natur ist. doch sie hat es vergessen. aus der verzweiflung heraus, aus der wut heraus, aus dem zorn und aus rache heraus wollte sie vergeltung und wollte anerkennung sie hat viel erreicht und doch auch viel verloren.. weichheit, zerbrechlichkeit, zartheit.. es schien als müsste sie das aufgeben um letztendlich gesehen zu werden. und dabei ging etwas in ihr zu bruch. die mutter erde weint um ihre mütter, um ihre schwestern um ihre frauen. und die frau der erde weint.... denn nach all den jahren kampf ist sie müde. sie ist müde nicht geliebt zu werden, sie ist müde angst zu haben vor der gewalt, vor dem verlassen werden, sie ist müde stark sein zu müssen, sie ist müde und ihr herz ist zerfleischt und zerhackt.. sie ist müde.. und möchte sterben.

doch wohin hinein stirbt sie? in deine arme oh vater. in deinen schoss hinein oh mutter. zurück in ihre essenz hinein. sie will schlafen. sie will nicht mehr nach liebe flehen, sie will kein opfer sein und sie will auch keine täterin sein. sie will ihrer natur entsprechen und leben... und geben.. geben geben... doch jetzt ist sie müde...
jetzt ist sie einfach müde. ja mann. sie ist auch müde.. davon. sie ist müde dich nach deiner schulter zu fragen. sie ist müde auf deine präsenz und deine aufmerksamkeit zu warten.. sie ist es müde....

 in sich selber nicht die vollkommene kraft zu spüren.. ohne dich zu sein. sie ist müde nach dieser sehnsucht...
und darum gibt sie jetzt auf. sie gibt auf. jetzt. und nachdem sie ausgeschlafen ist, nach wochen, monaten oder jahren... passiert etwas.... etwas neues.. das weiss sie. doch jetzt wird sie ausruhen und schlafen.... und wenn du willst streich ihr durch das haar und küss ihre stirn.. doch dann geh..... sie muss jetzt alleine sein... sie steht dir nicht mehr länger zur verfügung dich geborgen und genährt zu fühlen... sie ist nicht weiter hier für dich zu sorgen.... 

jetzt ist sie an der reihe. die müde frau.
und wenn sie lange genug weg ist von dir. und weit. besinnst du dich vielleicht.. und erinnerst dich an ihre göttlichkeit, an ihr warmes unendliches herz und an ihre güte und an ihre fähigkeit zu vergeben....

verena rottmar

http://www.mokshadeviyoga.com/http://www.mokshadeviyoga.com/